Menschen machen Geschäfte:
zu Besuch bei Holz Becker
Die Stadtentwicklungsgesellschaft Pfungstadt (SEG) und die Stadt Pfungstadt zu Besuch bei F.W. Becker GmbH- Tradition, Innovation und klare Standorttreue in Pfungstadt.
Pfungstadt/Darmstadt, 6. Mai 2026 – Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs informierten sich Vertreter der Stadt Pfungstadt und der Stadtentwicklungsgesellschaft Pfungstadt (SEG) über die aktuelle Entwicklung des traditionsreichen Familienunternehmens Holz Becker in Pfungstadt. Am Termin nahmen Stefan Becker, Inhaber des Unternehmens, Prokurist Markus Rückert, Bürgermeister Maximilian Schimmel, Patrick Steuernagel, Pressesprecher der Stadt Pfungstadt, sowie Alexander Michalski aus dem Bereich Wirtschaftsförderung teil.
Holz Becker ist seit mittlerweile 55 Jahren in Pfungstadt ansässig und wird heute in dritter Generation geführt. Das Unternehmen hat sich als leistungsfähiger Holzgroßhandel für Handwerk, Industrie und Handel etabliert und beliefert Kunden in einem Radius von rund 100 bis 120 Kilometern rund um den Standort. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Auslieferung von Holzprodukten, die rund 80 bis 90 Prozent der Geschäfts ausmacht. Beim Rundgang durch den Betrieb stellte Markus Rückert insbesondere das neue automatisierte Lager vor, das die internen Abläufe und die Logistikprozesse des Unternehmens deutlich effizienter gestaltet. Durch die moderne Lagertechnik können Holzprodukte schneller kommissioniert, gelagert und ausgeliefert werden. Gleichzeitig schafft die Investition die Grundlage für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Unternehmens am Standort Pfungstadt. Auch perspektivisch sieht sich Holz Becker weiterhin fest mit Pfungstadt verbunden. Als besondere Standortvorteile nennt der Geschäftsführer die optimale Lage in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar, die hervorragende Verkehrsanbindung sowie Infrastruktur als auch die historisch gewachsene Verwurzelung des Unternehmens in der Stadt Pfungstadt.
Das Unternehmen beschäftigt derzeit 55 Mitarbeitende am Standort Pfungstadt und bildet kontinuierlich Nachwuchskräfte aus. Pro Jahr beginnen zwei Auszubildende ihre Ausbildung bei Holz Becker. Gleichzeitig spürt auch das Traditionsunternehmen die Herausforderungen des aktuellen Arbeitsmarktes und sucht insbesondere qualifizierte Fachkräfte, unter anderem im Bereich der LKW-Fahrer.
Neben dem Fachkräftemangel beschäftigt die Branche derzeit vor allem die schwächelnde Baukonjunktur. Dennoch blickt Stefan Becker optimistisch in die Zukunft. Besonders im Bereich Holzbau erkennt das Unternehmen weiterhin Wachstumspotenziale. Die steigende Nachfrage nach Holzhäusern zeige deutlich, dass nachhaltige Baustoffe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Trotz Digitalisierung und eigenem Online Shop bleibt für Holz Becker der persönliche Kontakt ein zentraler Erfolgsfaktor. „Menschen machen Geschäfte“, erklärte Becker. Das Unternehmen setze bewusst auf die Kombination aus modernen Vertriebswegen und langfristigen persönlichen Kundenbeziehungen.


